Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen

Heft 2 / 1989

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Titelblatt Heft 2

 

 

Abbildung 461 aus Heft 2
Drei stramme Berner Mutzen vom Spiel der Felddivision 3, aufgenommen im Kongresshaus Biel am 11. März 1967

 

 

 

 

Autor: Joseph Melchior Galliker

Grundlagen der Heraldik

Die Fahne in vorheraldischer Zeit
Der Gonfanon
Das Banner des Hochmittelalters
Der Schwenkel
Die Fähnlein der alten Eidgenossen
Die drei Banner des Kaisers und ihre Farben
Warum Tiere in der Fahne auf dem Rücken liegen können
Die Abweichung um 90o zwischen Fahne und Wappen
Der Unterschied zwischen Fahne und Flagge

Angewandte Heraldik

Pfähle und Farben in Gemeinde- und Familienwappen
Die Fahnen der drei Gesamtkantone beider Unterwalden, beider Basel und beider Appenzell
Die Fähnchen der Heroldsfanfaren
Die Fahne des Roten Kreuzes
Das Schweizerkreuz bei den Fahnenschwingern
Eine Fahne für die Deutschfreiburger: Das Edelweiss
Die Regeln der heraldisch richtigen Beflaggung
Die Schweizerflagge zur See

Wissenschaftliche Heraldik

Architektur und Wappenvierpass in der Leonhardskirche zu Basel: Der Baselstab
Die Farbenpaare Rot-Blau bzw. Blau-Rot in Kunstgeschichte, Heraldik und Sanitärbranche
Das Wappen und die Fahne des Bezirks Gersau SZ
Das Wappen und Fähnlein der Stadt Stein am Rhein SH

Humor in der Heraldik

Landsgemeinde 1989 in Hundwil AG: Frauenstimmrecht

ISBN 3-908063-02-7
80 Seiten, 217 Abb., CHF 24.00

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(Heft 1)

Zum Inhaltsverzeichnis des nächsten Heftes
(Heft 3)

 

Rezension in Schweizer Archiv für Heraldik, 1989/I

Noch reichhaltiger als das erste, 1987 erschienene Heft, ist die zweite Ausgabe, 80 Seiten stark mit Abbildungen, 200 an der Zahl, ausgestattet. Die Anzahl der Farbtafeln ist von 10 auf 20 angestiegen. Ganz besonders wird das Fahnen- und Flaggenwesen berücksichtigt. Hier werden dem Laien - und dazu gehören ja auch die fahnen- und wappengestaltenden Gemeindebehörden - alle historischen und reglementarischen Grundlagen klar beigebracht. Ein knapper Abriss über den heraldischen Pfahl folgt auf die Erläuterung des Wappenbalkens im ersten Heft. Neben einer Fülle von fast immer praxisbezogenen Einzelartikeln folgen dann kleine Originalarbeiten über den Wappenvierpass (Leonhardskirche Basel, Stein am Rhein und Zürich) und seine Beziehung zum gotischen Fenstervierpass, die Farbenpaare Rot/Blau, bzw. Blau/Rot, Fahne, Wappen des Bezirkes Gersau und der Stadt Stein am Rhein. Sicher handelt es sich bei dem vom Autor beschriebenen Standeswappen Zürich auf einer Glocke nicht um einen Wappenvierpass, weil die schildhaltenden Löwen nicht auf dem Boden der Wappenkomposition stehen, sondern nur der Dreipass-Pyramide Zürich-Reich helfend beistehen (im Gegensatz zur publizierten Scheibe von Stein am Rhein).

Alle Arbeiten des Heftes sind von J. M. Galliker, Luzern, verfasst. Seine Arbeit und die drucktechnische, grafische und bildmässige Ausstattung des Heftes sind zu bewundern.

(Jürg Bretscher)