Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen

Heft 4 / 1996

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Titelblatt Heft 4

 

 

Abbildung 809 aus Heft 4:
Re4/4 "Wattwil" der Bodensee-Toggenburg-Bahn (BT) mit den Wappenschilden von St. Gallen und Wattwil (1988)

 

 

Abbildung 873 aus Heft 4:
MS "Kreuzlingen" mit Stadtwappen

 

Autor: Joseph Melchior Galliker

Grundlagen der Heraldik

Die Entstehung der Wappen der Städte und Gemeinden
Was versteht man unter "Corporate Identity"?
Das öffentliche Wappenrecht in der Schweiz
Was bedeutet der "Horror vacui" in der Heraldik?

Angewandte Heraldik

Die orange Farbe in der Heraldik
Schrägkreuze und Farben in Gemeinde- und Familienwappen
Heraldik im öffentlichen Verkehr
- Motorfahrzeuge
- Lokomotiven und Triebwagen
- Tramwagen und Trolleybusse
- Dampf- und Motorschiffe
- Luftfahrzeuge
- Veteranen im Verkehrshaus der Schweiz
   VHS
Heraldik im Sport
- Rudern
- Hornussen
- Schiessen
- Segelfliegen, Ballonfahren
- Reiten
- Golfen
- Wandern, Skifahren
Heraldik auf Spielkarten
Die Olympische Fahne
Die Europa-Flagge
Das Schulwappen der Spit RS 68/268 in Moudon und Drognens
Das Jerusalemkreuz
Allianzwappen für drei Generationen der Familie Schurter

Wissenschaftliche Heraldik

Architektur und Sechspass im Kreuzgang des ehemaligen Zisterzienserklosters Wettingen
Der einmalige Orgelprospekt von St. Urban

Humor in der Heraldik

Frei erfundene humoristische Wappen
Ausstrahlung internationaler Flaggen
Eisenbahnspiele im trauten Heim

ISBN 3-908063-04-3
96 Seiten, 304 Abb., CHF 30.00

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(Heft 3)

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(Heft 5)

 

Rezension in Schweizer Archiv für Heraldik 1997/I
(leicht gekürzt)

Als Heft 4 der Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen zeichnet als Alleinautor wiederum Joseph Melchior Galliker, Luzern. Die gewohnte straffe Gliederung ist konsequent durchgezogen: Jedes Heft ist einer besonderen Hauptthematik gewidmet, die von Aufsätzen über grundsätzliche heraldische Orientierungen und auch amüsante Beiträge eingerahmt sind. Das initiale Ziel der Stiftung war, Heraldik und Fahnenkunde dem Laien nahezubringen, und damit im wahren Sinne des Wortes volkstümlich zu machen. Diese Zielsetzung hat mit dem Hauptthema Angewandte Heraldik wiederum grossen Erfolg gezeitigt. Mit 232 farbigen Abbildungen mit Wappen und von ihnen hergeleiteten Farbkompositionen wird eben gerade das dem Leser vorgeführt, wonach der interessierte Bürger täglich fragen muss: Wappen und Erkennungszeichen an Verkehrsmitteln und an Sportgeräten. Bis zu den wappengeschmückten Brettern der Hornusser reicht die Palette. Eine Arbeit, hinter der ein grosser Aufwand steht, zumal die meisten Bilder vom Autor selbst aufgenommen wurden.

Die Kluft zwischen Logoistiker (nicht: Logistikern) und Heraldikern verbreitert sich immer mehr. Diesem wichtigen Thema ist der Aufsatz über Corporate Identity gewidmet: Galliker fährt scharf ins Gericht mit der Manie, Briefköpfe und andere Visitenkarten von eidgenössischen und kommunalen Papieren mit heraldisch fragwürdigen Logos zu schmücken, ohne allerdings das eigene Stiftungslogo unter die Lupe zu nehmen. Zur Verballhornung der öffentlichen Wappen passt sinngemäss ein guter zusammenfassender Abschnitt über das öffentliche Wappenrecht in der Schweiz.

Es konnte nicht ausbleiben, dass die kürzlich vom Autor neugestalteten Schilten-Jasskarten (Sebstkostenpreis des neuen Spiels: Fr. 7.-) unter dem Thema Heraldik auf Spielkarten vorgestellt wird.

Aber möge der Autor, wie er im Schlusswort selbstsicher verkündet, "gekonnt weiterspielen". Fachheraldiker und Laien freuen sich auf das nächste Heft.

(Jürg Bretscher)