Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen

Heft 5 / 1999

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Titelblatt Heft 5

 

 

Abbildung 1361 aus Heft 5:
Das Weiberwappen im Weiberbrief von 1627

 

Autor: Joseph Melchior Galliker

Grundlagen der Heraldik

Die Vielfalt der Kreuze

Angewandte Heraldik

Kreuze und Farben in Gemeinde- und Familienwappen
Die Gemeindewappen der Kantone:
- Uri
- Schwyz
- Obwalden
- Nidwalden
- Zug
- Glarus
Schwyzerörgeli mit dem Eichhorn-Wappen
Wie die Bezirksgemeinde Kägiswil OW zu ihrem Wappen kam
Korrekte Strassenbeflaggung in Baar
St. Martin auf den Etiketten aus Elm
Das Schweizerkreuz im Signet
Geometrische Kunst und Farbe

Wissenschaftliche Heraldik

Das Arbedo-Denkmal der Waffenbrüderschaft Uri-Luzern
Die Standesscheibenfolge der Eidg. Orte von 1606:
- Uri
- Schwyz
- Unterwalden
- Zug
- Glarus
Die Wappen der 7 Kurfürsten im alten Deutschen Reich

Humor in der Heraldik

Das Wappen auf dem Weiberbrief von 1627 des Unüberwindlichen Grossen Rates zu Stans

 

ISBN 3-908063-05-1
88 Seiten, 362 Abb., CHF 32.00

 

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(Heft 4)

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(Heft 6)

 

Rezension in Schweizer Archiv für Heraldik 2000/I

Im Verlag der Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen beschert uns wieder einmal unser Altpräsident Joseph M. Galliker die Früchte seines Suchens und Forschens. Was bietet der ausgewiesene Heraldiker dem Leser? In gewohnter Weise seine Dreiteilung: 1. "Angewandte Heraldik", 2. "Wissenschaftliche Heraldik", und 3. sein Steckenpferd "Humor in der Heraldik".

Im 1. Kapitel äussert sich der Autor über die vielen Kreuze und Kreuzformen und erläutert diese in farbigen Darstellungen, viele Kreuzformen konnte er zuweisen, andere harren auf Hinweise aus der Leserschaft. Ein weiteres Kapitel bringt die Gemeindewapppen der Kantone Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug und Glarus, ganz im Stile der Kaffee-Hag-Bilder, ebenfalls in Farbe mit deutscher und französischer Wappenbeschreibung. Eine wahrlich gute Idee, leider fehlt am Schluss die Bibliographie (z.B. Ketty & Alexandre: Die Urschweiz, Chapelle-sur-Moudon, 1990) und die Hinweise auf kommunale und somit heraldische Änderungen.

Eine zweite grosse Arbeit aus Gallikers Feder bringt das Thema "Das Schweizerkreuz als Signet". Viele Departemente, Institute, Sportgruppen verwenden das Kreuz in verschiedensten Formen, Kombinationen, Auflösungen, Verfremdungen. Das Schwyzer Beispiel ist uns allen noch bekannt, wie der Kanton seine Teile zumindestens im Wappen auflöst. Dem Autor sei Dank für diese grossartige Zusammenstellung, die dem Leser vor Augen führt, was man vielleicht später als heraldischen Verfall bezeichnen wird.

Im 2. Abschnitt werden einige, allerdings bekannte Standesscheiben vorgestellt, hier stört es mich, dass die Bibliographie nicht genügend gewürdigt ist. Aus dem Thema wäre viel mehr zu machen. Ein weiterer Artikel beschreibt die "Wappen der 7 Kurfürsten im alten Deutschen Reich"; die beiden Farbbilder entstammen den Wappenbüchern Herzog Albrechts VI. von Österreich.

Ganz in seinem Element ist Joesph M. Galliker, wenn er unter dem Titel "Humor in der Heraldik" sein Thema bringen darf: "Das Wappen im Weiberbrief von 1627 des Unüberwindlichen grossen Rates von Stans". Der Text ist genüsslich zu lesen, gut dokumentiert und bebildert.

(Günter Mattern)